Die köstliche Ayurveda-Küche
Bekanntlich geht die Liebe durch den Magen.
Und ich sage immer wieder: Das stimmt.
Vor langer Zeit habe ich einen Satz des Dalai Lama gelesen, der mich bis heute begleitet:
„Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen.“
Für mich bedeutet das: Eine gute Mahlzeit ist genauso wichtig wie Liebe selbst.
Beides will mit Hingabe entstehen.
Beides nährt – nicht nur den Körper, sondern auch das Leben.
Wenn ich koche, ist mir Achtsamkeit besonders wichtig.
Ich zünde eine Kerze an.
Ich lasse ruhige Musik laufen – oder ich bin ganz still und rezitiere ein Mantra.
Vor allem dann, wenn ich Ghee zubereite.
Kochen ist für mich eine Form von Meditation.
Ganz präsent sein.
Ganz da sein.
Mit jedem Handgriff.
✨ Achtsamkeit und Hingabe – Kochen als Meditation.
✨ Liebe als Zutat – Wahre Freude entsteht, wenn Essen mit Liebe zubereitet und geteilt wird.
✨ Teilen und Mitgefühl – Gutes Essen weiterzugeben hinterlässt bleibende, leise Spuren.
✨ Einfachheit und Wertschätzung – Nicht nur das Ergebnis zählt, sondern der Prozess und der respektvolle Umgang mit den Zutaten.
Kochen und Essen sind für mich etwas unglaublich Wichtiges.
Seit ich denken kann, liebe ich es, für andere zu kochen, Menschen zu nähren und durch Essen Verbindung zu schaffen.
Warum ich das alles schreibe?
Weil ich durch die viele Arbeit und den Stress den Pfad des liebevollen Kochens für mich selbst ein Stück weit verloren habe.
Oft schnell etwas essen.
Im Schuss.
Oder zu müde, um mir selbst etwas Frisches zuzubereiten.
Und nun bin ich hier – in Indien.
Und bekomme das köstlichste Essen seit Langem.
Jeden Tag frisch zubereitet:
Suppen, Currys, frisches Gemüse mit Gewürzen, Tee, Papadams, Idlis
und so viele weitere Köstlichkeiten der indischen, ayurvedischen Küche.
Dieses Essen erinnert mich daran,
dass Nahrung mehr ist als Sättigung.
Sie ist Fürsorge.
Sie ist Liebe.
Liebe lässt sich nicht festhalten –
aber man kann sie kochen
und miteinander teilen.