Brief im August – „Wer Stille sucht, findet oft den Anfang – mitten im Jetzt.“

Wenn ich irgendwo bin, um euch zu schreiben

Ich sitze nicht am Meer, aber das Licht flackert wie salzige Gischt über meinem Papier. Die Luft steht still, als hielte der Sommer den Atem an für ein paar Sätze mehr.

Ich sitze irgendwo im Irgendwo. Mit den Gedanken bin ich bei euch – und doch habe ich mich zurückgezogen. Um nachzudenken. Um zu hören, was mein Herz mir sagen will. Diese Ruhe brauche ich. Ab und zu muss ich mich einigeln, um zu verstehen, was eigentlich mit mir geschieht. Und was geschieht mit mir? Das möchte ich euch gerne im nächsten Brief weitererzählen.
Aber zuerst: Ein kleines Echo aus einem Teil der Schweiz, den ich gerade neu entdecke. Ein Stückchen Land, das sich anfühlt wie Ausland – und doch ist es Teil von uns.

Wie vielfältig ist doch unser Land! Vier Sprachen. So viele Gesichter. Kultur, Schätze, Schönheit, und eine andere Art von Gastfreundschaft, als ich sie gewohnt bin. Muss „Frau“ immer weit reisen, um zu sehen, wie schön es ist? Nein. Warum das Glück in der Ferne suchen, wenn es still und leise auf deiner Nasenspitze sitzt? Vielleicht muss ich gar nicht weit gehen, um mich selbst wiederzufinden – nur still genug sitzen, um mir zuhören zu können.

„Wer Stille sucht, findet oft den Anfang – mitten im Jetzt.“

Ich genieße noch meine Sommerpause – doch bald bin ich wieder bei euch.
Mit offenen Armen und einem Herzen voller Wärme. Am 16. August 2025 öffne ich meine Paolina-Tore
und lade euch ein:

Zum Ankommen, Verweilen,
zum Staunen, Kosten,
zum Sonne-Tanken
und Sein.

Mit kleinen Köstlichkeiten, mit einem Lächeln, mit viel Liebe und ganz viel Herzlichkeit aus meiner Paolina-Welt.

Ich freue mich auf euch!

Herzliche Grüsse
aus einem Teil der Schweiz,
wo sich nicht jeder verwirrt –
und wenn man sich verwirrt,
dann ist man erstaunt,
wie köstlich das Sein
doch sein darf.















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